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Fire-Star fliegt am Sonntag zu den Kansas City Chiefs in die NFL:

Peter Heyer: „Ich bin topfit“
National hat noch eine Rechnung mit den St. Louis Rams offen


Düsseldorf (19.07.2005) - Die erste Rhein Fire-Pressekonferenz nach dem World Bowl XIII gebürte heute Peter Heyer. Freudiger Anlass: Der Düsseldorfer Nationalspieler fliegt am Sonntag - zwei Tage nach seinem 26. Geburtstag - von Köln über London und Chicago nach Kansas City, wo er in den nächsten sechs Monate seinen Traum von der NFL-Karriere lebt - Verlängerung nicht ausgeschlossen.

Zum Auftakt seines bereits zweiten Aufenthalts in der NFL (2004 bei den St. Louis Rams) fliegt Heyer mit den Kansas City Chiefs vom 28. Juli bis 19. August ins Trainingslager nach River Falls /Wisconsin, wo sich das Team auf die im September beginnende NFL-Saison vorbereitet.

Heyer geht bestens vorbereitet ans Football-Werk: „Ich habe die vergangenen fünf Wochen mit Reha-Maßnahmen verbracht, um meine lädierte Schulter und meine Achillessehnenverletzung auszukurieren. Ich bin jetzt zum ersten Mal seit langem wieder vollkommen schmerzfrei und topfit.“

Ein Zustand, den der Offensive Line-Spieler wohl nicht sehr lange genießen können wird. Denn auf den 142 Kilogramm schweren, 1,91 Meter großen Hünen wartet in den USA in den kommenden Wochen und Monaten knallharte Trainingsarbeit mit nicht minder schweren NFL-Kalibern.

„Kein Problem“, sagt Sascha Gehloff, Nationalcoach von Rhein Fire. „Heyer ist ein Athlet. Mit seinen körperlichen Fähigkeiten muss er sich vor keinem Spieler der Welt verstecken. Was den deutschen Spielern noch ein wenig fehlt, sind Erfahrung, Schnelligkeit und Verständnis für die sehr viel komplexeren Spielsituationen in der NFL. All dies kann und wird Heyer bei den Chiefs lernen.“

Davon ist auch Sammy Schmale, der General Manager von Rhein Fire überzeugt: „Es freut uns sehr, dass sich ausgerechnet Kansas City um Peter Heyer bemüht hat. Die Chiefs sind eine der weltbesten Sportorganisationen überhaupt. Wir pflegen beste Kontakte zu Chiefs-President Carl Peterson. In Kansas wird hoch professionell gearbeitet. Die Chiefs fördern schon seit Jahren wie kein zweites NFL-Team Talente aus der NFL Europe League und bilden sie zu Stammspielern aus. Das ist eine große Chance für Heyer.“

Heyer: „Die Chiefs wollten mich unbedingt und haben mich schon während der Fire-Saison ständig beobachtet. Sie lassen mich spüren, dass sie einiges von mir halten. Das gefällt mir.“

Heyer weiter: „Bei den St. Louis Rams war das im vergangenen Jahr anders. Ich habe dort zwar sehr viel gelernt, aber eine Chance habe ich dort nie erhalten und der Kontakt zu mir wurde von Seiten der Rams auch nie aufrecht erhalten.“

Deshalb steht für den Fire-Star fest: „Das letzte Preseason-Spiel der Chiefs steigt gegen St. Louis - und dann wird abgerechnet. Dann zeige ich den Rams, was sie an mir verloren haben.“

Hinweise:
- Heyer wird die gesamte Saison dem Trainingskader der Chiefs angehören, an jedem Training und Meeting teilnehmen. Das rote Jersey mit dem Arrowhead (Pfeilspitze) im Emblem darf der Düsseldorfer freilich nur bei den Preseason-Begegnungen (Vorbereitungsspielen) im August überstreifen. So besagen es die Regeln für die insgesamt acht Spieler, die dem europäischen Förderprogramm der NFL angehören.

- Für ihr Engagement in den Practice Squads der NFL-Teams erhalten die Nationals der NFL Europe League jeweils 80.000 US Dollar (umgerechnet 60.000 Euro).

- Neben Peter Heyer haben sich die Rhein Fire-Nationals Richard Yancy (San Diego Chargers) und Patrice Majondo-Mwamba (Denver Broncos) durch ihre sehr guten Leistungen während der abgelaufenen NFL Europe League-Saison für einen Practice Squad-Vertrag in der NFL qualifiziert.

Quelle: Rhein Fire



Peter Heyer

Foto: Rhein Fire

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